IMPFUNGEN CHINA
Tollwut häufigste Infektionskrankheit
China ist als Reiseland nicht ganz so problematisch wie andere asiatische Staaten. Dennoch gilt es einige Hinweise und Tipps zu beherzigen. Wer abseits der großen Städte unterwegs ist, sollte vorsichtig beim Kontakt mit Tieren sein, das gilt insbesondere für streunende Hunde. Denn Tollwut zählt in China zu den häufigsten tödlichen Infektionskrankheiten. Das gilt auch für den Kontakt mit Vögel. Nach einer Pause von etwas über einem Jahr ist in vielen Provinzen die Vogelgrippe erneut aufgetreten. Hingegen ist die Schweinegrippe im Abklingen.
Malariaprophylaxe im Süden Oberste Vorsicht heißt es auch beim Baden oder waten in den Binnengewässern Zentralchinas. Die wichtigsten Impfungen für China laut Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis und Hepatitis A. Bei Langzeitaufenthalten über vier Wochen oder besonderer Exposition sollte man sich obendrein gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus impfen lassen.
Für Reisende im südlichen China empfiehlt sich eine Malaria-Prophylaxe. Zu den Risikogebieten zählen die Insel Hainan und die Provinz Yunnan. Hier wird eine sogenannte Stand-By-Prophylaxe mit Mefloquin empfohlen. Ein mittleres Risiko besteht südlich des Yangtze herdförmig in den Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou und Sichuan (hier auch der nördliche Teil der Provinz). Ein geringes Risiko gilt herdförmig in östlichen Landesteilen südlich des Huang He. Ein sehr geringes Risiko besteht auch im Norden von Hongkong außerhalb der Stadt. Risikolos sind hingegen der Aufenthalt in den großen Städten, auf Taiwan sowie in Höhenlagen über 1.500 m.